Wien war 1910 mit 2 Millionen Einwohnern noch Hauptstadt eines habsburgischen Vielvölkerreiches mit über 51 Millionen Einwohnern. Heute ist Wien mit immer noch 2 Millionen Einwohnern die wasserkopfgroße Bundeshauptstadt einer kleinen Alpenrepublik mit inzwischen 9,2 Millionen Einwohnern (8 Millionen im Jahr 2000 bei einer Geburtenrate von nur 1,36).
Dieses Bundesland verbraucht im Schnitt mit knapp einem Fünftel der Gesamtbevölkerung ein Drittel der (finanziellen) Ressourcen (Wien ist z.B. bei knapp 20 % der Bevölkerung für 60 % des Budgetdefizits der ÖGK verantwortlich).
In meiner kuriosen Welt der Wahrnehmung hat Wien längst nichts mehr mit dem Rest Österreichs gemein, sondern ist über die letzten 50 Jahre zu einer eigenen, neuen, sehr interessanten, exotischen Lebensform mutiert – vorsichtig formuliert!
„Wien ist anders“ – das stimmt!
Wien hat seit Jahren nicht nur die höchste Arbeitslosenquote (Stand 3/2026) oder die höchste Bundesländerverschuldung gemessen an der Einwohnerzahl, sondern auch die mit Abstand höchste Kriminalitätsrate und den höchsten Sozialleistungsbetrug (3/4 davon Ausländer) in ganz Österreich. Vielleicht empfindet das die Wiener Stadtregierung als schön? Aber nicht unbedingt der Rest Österreichs der diese ganzen Sozialexperimente finanzieren muss. Zitat aus dem Kriminalitätsbericht der Bundespolizei: „Im Jahr 2025 wurden 164.573 fremde Tatverdächtige registriert. Dies entspricht einem Anteil von 47,7 Prozent aller dokumentierten Tatverdächtigen und stellt in den zurückliegenden sieben Jahren den höchsten Anteil fremder Tatverdächtiger an der Gesamtanzahl der Tatverdächtigen dar.“
Eine Verfassungsänderung gem. Art. 44 (3) B-VG zur Ausgliederung Wiens aus dem Bundesstaat und Umwandlung zu einem autonomen Stadtstaat wie Monaco, den Vatikanstaat oder Singapur mit eigener Regierung und Finanzgebarung wäre insofern wichtig, Wien daran zu erinnern, dass es ohne die übrigen acht Bundesländer gar nicht lebensfähig wäre. Als neue Bundeshauptstadt würde ich Stainach-Pürgg als geografischen Mittelpunkt Österreichs vorschlagen. Eine schöne Gegend mit freundlichen Menschen …
Weil wie pflegte Herr Edmund „Mundl“ Sackbauer aus der Hasengasse 10 in Wien-Favoriten stets zu sagen:
“ Haut’s euch über de Häuser es Trotteln !! „
