„In den ersten drei Quartalen 2025 sind laut Global Debt Monitor des Institute of International Finance (IIF) die weltweiten Gesamtschulden um mehr als 26 Billionen US‑Dollar auf knapp 346 Billionen Dollar gestiegen, das entspricht rund 310 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.“ Quelle: Handelsblatt
Hypothese
Angenommen, ich habe so viel Schulden, dass ich genau weiß, sie niemals zurückbezahlen zu können?
Dann ist doch eigentlich jede Hemmschwelle verloren gegangen, immer noch mehr Schulden zu machen. Oder anders gesprochen: Jeder, der sich nicht jetzt noch schnell so hoch wie möglich verschuldet hat am unausweichlichen Ende womöglich viel versäumt …
Die weltweite Verschuldung der Nationalstaaten seit dem Ende des Bretton Woods Abkommen 1971 ist zu einem zwischenzeitlich unlösbaren Problem geworden, das von den Staatsregierungen nur mehr vor sich hergeschoben und als „heißes Eisen“ an die nächste Regierung wie im Staffellauf möglichst rasch weitergereicht wird.

Das grundlegende Problem mit dem Ende goldgedeckter Währungen kann mit einen bekannten Sprichwort beschrieben werden:
Den letzten beißen die Hunde
In einem goldgedeckten Währungssystem kann Finanzvermögen in GOLD als physische Wertsicherung eingetauscht werden. Ein FIAT-Währungssystem, in dem es keine staatlich garantierte Rücknahme des ausgegebenen Geldes im Tausch gegen materielle Sicherheit in Form von Sachwerten mehr gibt, ist vergleichbar mit einem Schneeballsystem. Dieses System funktioniert nur, so lange die Marktteilnehmer davon ausgehen, dass sie mit dem künstlich erzeugten Geld Dinge kaufen können, für die ARBEITER bereits produktiv GEARBEITET haben ! Die Arbeiter werden also mit immer mehr frisch gedrucktem Geld bezahlt, für das noch nicht gearbeitet wurde und das sofort WERTLOS wird wenn sie niemanden mehr finden, der es ihnen im Tausch gegen Waren oder Dienstleistungen abnimmt.
Das ist ein ganz wesentlicher Punkt den selbst Diplomvolkswirte und Universitätsprofessoren zwar unterrichten aber bis heute nicht wirklich verstanden haben. Infolge dessen ist das auch das Problem der Wirtschafts-Politiker, die auf Grundlage der Unwissenheit derartiger „Expertinnen und Experten“ finanzpolitische Entscheidungen treffen.
Es wird von den meisten Entscheidungsträgern auf diesem Planeten leider nicht verstanden, dass für zusätzlich geschaffenes KAPITAL, das Nationabanken in Form von Bar- oder Buchgeld produzieren, noch nicht gearbeitet wurde. Es wird ausgegeben in dem Vertrauen darauf, dass sich in naher oder ferner Zukunft Menschen finden, die für dieses Geld produktive ARBEIT verrichten werden. Man nennt das auch Wertschöpfungszuwachs. Mit anderen Worten:
ES WIRD SPEKULIERT
Es wird beispielsweise mit dem Kauf von Unternehmensanleihen (=nichts anderes als ein KREDIT für das Unternehmen, also FREMD-KAPITAL) darauf spekuliert, dass die ARBEITER dieses Unternehmens mit ihrer Arbeits-PRODUKTIVITÄT EIGEN-KAPITAL erwirtschaften, mit dem das FREMD-KAPITAL (plus Zinsen) in naher oder fernerer Zukunft zurück bezahlt werden kann. Diese Art der „Spekulation“ hat sich in den vergangenen zweihundert Jahren grundsätzlich als durchaus erfolgreich erwiesen und wurde Marktwirtschaft genannt, im Unterschied zur gescheiterten Planwirtschaft im Realsozialismus.
Es gibt allerdings ein grundlegendes, sehr einfach zu benennendes und nur allzu menschliches Problem in diesem System:
Die GIER
95 Prozent der täglichen Finanztransaktionen sind zwischenzeitlich völlig von der REALWIRTSCHAFT abgekoppelt und haben damit KEIN Waren- oder Dienstleistungsgeschäft zur Grundlage sondern dienen mit einer Veranlagungsdauer von wenigen zehntel Sekunden (Devisenhandel) bis durchschnittlich 7 Tagen lediglich der Spekulation auf kurzfristige Gewinne. Zum Vergleich: Das Weltbruttosozialprodukt betrug 2025 rund 117 Billionen Dollar, also rund 0,32 Billionen täglich. Der Handelsumsatz an Finanzbörsen zur reinen Finanzspekulationen (Aktien, Derivate, Devisen) hingegen beläuft sich derzeit auf mehr als 20 Billionen Dollar täglich. GELD, für das noch NIEMAND GEARBEITET hat!
Und das Allerbeste daran: Die Notenbanken befeuern diese Spekulationsgeschäfte immer weiter, indem sie immer neues Kapital zur Verfügung stellen um diesen Teufelskreislauf am Laufen zu halten. Wenn sie nämlich kein „frischen“ Geld mehr zur Verfügung stellen, zerplatzt diese Spekulationsblase binnen kürzester Zeit, weil erkannt würde, dass sich niemand findet, für dieses ganze künstliche Buchungsgeld tatsächlich zu ARBEITEN. Börsenspekulaten sind nur SESSELFURZER und das was sie tun hat NICHTS mit ARBEIT zu tun.
FAZIT
Es besteht längst kein Anreiz mehr zur Tilgung von STAATSSCHULDEN. Nicht einmal der belastende Zinsendienst wirkt heute noch abschreckend. Es werden einfach noch mehr neue Schulden zur Tilgung NUR der Zinsen der alten Schulden aufgenommen.
Das funktioniert aber nur so lange, wie sich Zentralbanken dazu bereit erklären, immer noch mehr FIAT-Geld zur Verfügung zu stellen – also aus dem Zentralbank-Hut zaubern – und noch ein letzter Rest an Vertrauen der Marktteilnehmer in dieses Geldsystem vorhanden ist. Im Unterschied zum TAUSCHHANDEL ist nämlich diese nicht ganz unwichtige menschliche Eigenschaft von VERTRAUENSFÄHIGKEIT das PRINZIP, auf dem JEDES WÄHRUNGSSYSTEM beruht. (Quelle: Grundkurs Volkswirtschaftslehre; 1. Klasse Volksschule)
Und genau dieses VERTRAUEN wird seit Jahrzehnten auf nationaler Ebene von inkompetenten und auf globaler Ebene von skrupellosen „Eliten“ in Politik und Wirtschaft schamlos ausgenutzt. Namentliche Beispiele für die derzeit einflussreichsten skrupellosen Akteure (Handlanger) in der globalen Finanzpolitik die nicht aus Unwissenheit, sondern aus Machtkalkül handeln: Die jeweiligen Chefs der Federal Reserve Bank und der Europäischen Zentralbank, derzeit (3/2026) Jerome Powell und Christine Lagarde. Die inkompetenten Dilettanten auf nationaler Ebene, allen voran ÖNB Chef Martin Kocher, dürften ohnehin jedem namentlich bekannt sein …
Zwei Fliegen mit einer Klappe
Durch die unglaubliche Flutung des Kapitalmarktes mit immer neuem, nicht wertgeschöpftem, sondern einfach nur per neuer VORKOMMASTELLEN in der Banken-EDV erzeugtem Geld muss es früher oder später zu massiv steigender Inflation kommen.
Das ist für die verschuldeten Staaten zwar erfreulich, denn das geschuldete Kapital verringern sich dadurch automatisch im Verhältnis zur Höhe der Inflation. Allerdings nur vordergründig. Denn je höher die Inflation, umso höher werden auch die Zinsen auf dem Kapitalmarkt, weil die Zentralbanken mit höheren Zinsen versuchen die Inflation zu bremsen. Das heißt, die Staaten müssen sich letztlich zur Deckung der Zinsenlast der Altschulden wieder neue Kredite mit wesentlich höheren Zinsen aufnehmen und so weiter ….
Die politisch Verantwortlichen haben NUR EINES inzwischen völlig richtig erkannt: Es gibt kein Entkommen mehr vor dem unausweichlichen nächsten MEGA Finanz-Crash. Es wird derzeit nur mehr versucht, diesen Zeitpunkt so weit wie möglich in die Zukunft zu verschieben mit der Folge, dass die Landung beim Absturz umso härter wird.
Und was machen frontallappenbefreite PolitikerInnen, wenn sie wissen, dass sie in Kürze ohnehin mit Vollgas gegen die Mauer rasen?
SIE LASSEN ES VORHER NOCHMALS SO RICHTIG KRACHEN
und bauen z.B. in Seekirchen am WALLERSEE ein HALLENBAD für 22 Millionen Euro Errichtungskosten und einem jährlichen Abgang in Höhe einer halben Million damit die „armen“ Kinder schwimmen lernen können und die Schulen endlich ihren „Bildungsauftrag“ erfüllen können! Und das bei einer Neuverschuldung des Landes Salzburg für 2026 in Höhe von 359 Millionen Euro.
Wenn Dummheit weh täte, müssten neben der gesamten Salzburger Landesregierung wenigstens 12 Flachgauer Bürgermeister den ganzen Tag vor Schmerzen brüllen : Berndorf, Eugendorf, Hallwang, Henndorf am WALLERSEE, Köstendorf, Mattsee am MATTSEE, Neumarkt, Oberdumm am OBERDUMMERSEE, Schleedorf, Seeham am OBERDUMMERSEE, Straßwalchen
Zwischenzeitlich verkaufen uns die Politioten „weniger Schulden als ursprünglich gedacht“ auch schon als „klaren Konsolidierungserfolg“ … Das Einzige was hier „klar“ ist: Die Salzburger EISHEXE hat neben erheblichem GEHIRNFROST längst nicht mehr alle Latten am Zaun …

Man kann sich aber den letzten Rest an Vernunft auch einfach weg saufen und fährt dann, wie ÖVP Klubchef Wolfgang Mayer sturz betrunken mit dem Auto in den Landtag. Hoffentlich passiert da nichts, wenn er dann, wieder mal angesoffen, in seinem neuen Hallenbad Seekirchen auch politisch endlich BADEN geht …
Zum Fremdschämen !

