STAATSSCHULDEN und ihre neue Logik

„In den ersten drei Quartalen 2025 sind laut Global Debt Monitor des Institute of International Finance (IIF) die weltweiten Gesamtschulden um mehr als 26 Billionen US‑Dollar auf knapp 346 Billionen Dollar gestiegen, das entspricht rund 310 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.“ Quelle: Handelsblatt

Nur mal so ein Gedanke:

Angenommen, ich habe soviel Schulden dass ich genau weiß, dass ich sie niemals zurück bezahlen kann?

Dann ist doch eigentlich jede Hemmschwelle verloren gegangen, immer noch mehr Schulden zu machen. Oder anders gesprochen: Jeder der sich nicht jetzt noch schnell so hoch wie möglich verschuldet hat am unausweichlichen Ende womöglich viel versäumt …

Die weltweite Verschuldung vieler Nationalstaaten ist zu einem zwischenzeitlich unlösbaren Problem geworden, das von den Staatsregierungen nur mehr vor sich hergeschoben und als „heißes Eisen“ an die nächste Regierung wie im Staffellauf möglichst rasch weitergereicht wird.

Es besteht längst kein Anreiz mehr zur Tilgung des den Zinsen zugrunde liegenden Kapitals. Nicht einmal der belastende Zinsendienst wirkt heute noch abschreckend. Es werden einfach noch mehr neue Schulden zur Finanzierung der Tilgung NUR der Zinsen der alten Schulden aufgenommen und so weiter …

Das funktioniert genau so lange, wie sich Zentralbanken dazu bereit erklären, künstliches FIAT-Geld zur Verfügung zu stellen – also aus dem Zentralbank-Hut zaubern – und noch ein letzter Rest an VERTRAUEN der Bevölkerung in dieses Geldsystem vorhanden ist. Im Unterschied zum TAUSCHHANDEL ist nämlich diese nicht ganz unwichtige menschliche Eigenschaft von VERTRAUENSFÄHIGKEIT das PRINZIP auf dem JEDES WÄHRUNGSSYSTEM beruht. (Quelle: Grundkurs Volkswirtschaftslehre; 1. Klasse Volksschule)

Und genau dieses VERTRAUEN der Marktteilnehmer wird seit Jahrzehnten auf nationaler Ebene von inkompetenten und auf globaler Ebene von skrupellosen „Eliten“ in Politik und Wirtschaft schamlos ausgenutzt. Namentliche Beispiele für die derzeit einflussreichsten skrupellosen Akteuere (Handlanger) in der globalen Finanzpolitik die nicht aus Unwissenheit sondern aus Machtkalkül handeln: Die jeweiligen Chefs der Federal Reserve Bank und der Europäischen Zentralbank, derzeit (3/2026) Jerome Powell und Christine Lagarde. Die inkompetenten Dilettanten auf nationaler Ebene, allen voran ÖNB Chef Martin Kocher, dürften ohnehin jedem namentlich bekannt sein …

Zwei Fliegen mit eine Klappe

Durch die unglaubliche Flutung des Kapitalmarktes mit immer neuem, nicht wertgeschöpftem sondern einfach nur per neuer VORKOMMASTELLEN in der Banken-EDV erzeugtem Geld MUSS es früher oder später zu massiv steigender Inflation kommen.

Das ist für die verschuldeten Staaten aber auch erfreulich. Denn das geschuldete Kapital verringern sich dadurch automatisch im Verhältnis zur Höhe der Inflation. Allerdings nur vordergründig. Denn je höher die Inflation umso höher werden auch die Zinsen auf dem Kapitalmarkt weil die Zentralbanken damit versuchen die Inflation zu bremsen. Das heißt, die Staaten müssen sich zur Deckung der Zinsenlast der Altschulden wieder neue Kredite mit wesentlich höheren Zinsen aufnehmen und so weiter ….

Die politisch Verantwortlichen haben EINES inzwischen völlig richtig erkannt: Es gibt kein Entkommen mehr vor dem unausweichlichen nächsten MEGA Finanz-Crash. Es wird derzeit nur versucht, diesen Zeitpunkt so weit wie möglich in die Zukunft zu verschieben mit der Folge, dass die Landung beim Absturz umso härter wird.

Und was machen unsere frontallappenbefreiten (nationalen) PolitikerInnen, wenn sie wissen, dass sie in absehbarer Zeit ohnehin mit Vollgas gegen die Mauer krachen? Genau !

SIE LASSEN ES VORHER NOCHMALS SO RICHTIG KRACHEN !


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