Unsoziales „Ehrenamt“

Von den rund 840 Millionen Arbeitsstunden im Non-Profit-Bereich entfallen auf Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie Gesundheits-, Bildungs-, Pflege- und (Kinder-)Betreuungseinrichtungen in Österreich jährlich mehr als

100.000.000 unbezahlte Arbeitsstunden.

Im Unterschied zu freiwilliger, unbezahlter, ehrenamtlicher Vereinsarbeit aus den Bereichen Sport, Kunst, Kultur, Religion oder Brauchtum handelt es sich hierbei um essentielle, systemrelevante Tätigkeiten im Interesse der Allgemeinheit, für die umfangreiche Ausbildungen und behördliche Genehmigungen notwendig sind (z. B. gem. Sanitätergesetz, Feuerwehrverordnung, Ausbildung zur Hospizbegleitung, Schülertransportberechtigung, Lenkberechtigung für Einsatzfahrzeuge gem. § 32b FSG) und für die erhebliche Marktkonkurrenz besteht – auch zwischen den Sozialträgern selbst, die zunehmend als große Institutionen mit staatlich finanzierten Milliardenbudgets im Wettbewerb um Kunden, Spenden, öffentliche Aufträge und Gratisarbeitskräfte auftreten.

Für die Bereitstellung derartiger essentieller Dienstleistungen hat sich ein SOZIALSTAAT im Rahmen der Ordnungs- und Prozesspolitik uneingeschränkt und direkt zu verantworten und diese Verantwortung NICHT im Rahmen eines „Freiwilligengesetzes“ auf billige, mit viel Ehre eingelullte Gratishackler in diversen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) unter dem fadenscheinigen Vorwand einer „Stärkung des Zusammenhalts und der sozialen Verantwortung“ kostengünstig abzuwälzen.


Was dabei herauskommt, wenn diese Bananenrepublik essentiell notwendige Staatsaufgaben wie:

Schutz und Sicherheit der Bevölkerung, z. B. vor

aus Kostengründen nicht mehr wahrnehmen kann und darüber hinaus auch noch in der Kontrolle durch den Kompetenz-Fleckerlteppich der Heimaufsichten sowie Kinder- und Jugendhilfen der Bundesländer (Art. 15a B-VG) vollständig versagt, dürfte inzwischen auch dem letzten ignorantesten Volksschulabbrecher hinlänglich bekannt sein.

Dafür hat das Bundesheer jetzt 12 neue Baby-Kampfjets für 1,5 Milliarden bestellt und will sich demnächst 36 neue Rosinenbomber für 10 Milliarden Euro zulegen – dies sei „eine militärische Notwendigkeit, um den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten“, betonte der Ober-Luftikus des Bundesheeres, Gerfried Promberger.

Ich schlage vor, dieses Bananenheer schützt mit einem Bananen-Bataillon zuerst besser mal Kinderheim-Kinder und Jugendliche vor strukturellem sexuellem Missbrauch und Gewalt sowie pflegebedürftige Senioren vor dem Wundliegen …

Das neue sinnlose Spielzeug für die Jungs beim Bananenheer (lieber den Arsch voll Eiter als beim Bananenheer Gefreiter!) entspricht 11.500 sinnvollen Pflegeplätzen in höchster Pflegestufe für 20 Jahre. Die Betriebskosten der derzeitigen Eurofighter belaufen sich auf 60 Millionen jährlich – das entspricht 1.200 Pflegeplätzen in der höchsten Pflegestufe jährlich! Der Verteidigungsministerin dürften beim Blondieren auch die letzten Gehirnzellen ausgefallen sein … Nur so nebenbei …

Interessant im Zusammenhang mit SOS-Kinderdorf: der Abschlussbericht der Reformkommission.

Anstatt diese staatlich finanzierte Pädophilenanstalt „SOS-Kinderdorf“ nach den unglaublichen Vorfällen endlich aus dem Vereinsregister zu löschen und nicht nur Straßen-, sondern auch den Vereinsnamen nachhaltig auf dem Müllhaufen der Geschichte als gefährlichen Sondermüll zu entsorgen sowie die vorhandenen Strukturen zum Schutz der 4200 Kinder und Jugendlichen aus Gründen der VERANTWORTUNG vorübergehend direkt durch den Bund zu übernehmen (SeneCura wurde 2024 wieder von der Stadt Salzburg übernommen), wird mit diesem Verein weiterhin in unglaublicher Art und Weise herumgeschissen 💩 und mit öffentlichen Landes- und Gemeindegeldern aufgrund der inkompetenten Kompetenzverteilung weiterfinanziert, dass einem das große Kotzen im Strahl kommt 🤢🤮. Wer für diesen Skandalverein unter den gegebenen Voraussetzungen und nach diesem Management-Totalversagen überhaupt noch (freiwillig) arbeiten will, ist mir auch ein Rätsel …

Und NEIN, liebe Freunde der Blasmusik:

Derartige Vorfälle können nicht damit „aufgewogen“ oder „relativiert“ werden, dass diese Pädophilenanstalt „auch Gutes leistet“.

Im Unterschied zu Erwerbsarbeit ist die Würde des Menschen unantastbar und nicht quantifizierbar.


Bei 45 % Abgaben- und 55 % Staatsquote – also rund einem halben Jahr nur für Steuern, Abgaben und Neuschulden zu arbeiten – dann auch noch Gratisarbeit oder Spenden für Tätigkeiten zu leisten, die im ureigensten Aufgabenbereich eines SOZIALSTAATES liegen, übersteigt Dummheit und grenzt an Sadismus.

„Ehrenamt“ ist längst BIG BUSINESS

Die Einsätze von Hilfs- und Rettungsorganisationen werden in der Regel Versicherungsträgern, Gebietskörperschaften oder den Verursachern direkt verrechnet und mit diesen Einnahmen die Gehälter hauptberuflicher Mitarbeiter bezahlt. Selbst Zivildiener, die angeblich einen „Sozialdienst“ an der Gesellschaft leisten, bekommen im Rahmen ihrer Tätigkeit in diesen Organisationen neben einem kostenlosen Klimaticket rund 1000,– Euro monatlich für ihre Arbeit.

Unbezahlte Arbeitsleistung im essenziellen Dienste der Allgemeinheit – also jenseits von Blasmusik-, Fußball- und Eisstockschießvereinen – unter der beschönigenden Bezeichnung „Ehrenamt“ untergräbt in Wahrheit nicht nur die Verantwortung des Staates gegenüber seinen Bürgern, sondern auch den Schutz von potenziellen ArbeitnehmerInnen, die mit ordentlicher Erwerbsarbeit nicht nur ihren Lebensunterhalt bestreiten, sondern mit ihren rund 50 Prozent Steuern und Abgaben den mit 430 Mrd. Euro überschuldeten Sozialstaat finanzieren könnten, der sie stattdessen mit Sozialleistungen tragen muss.

Übermotivierte, finanziell gut abgesicherte „ehrenamtliche“ SOZIAL-JUNKIES oder gelangweilte PENSIONISTEN in der Narzissmus-Falle, die aus geringem Selbstwert, Helfersyndrom oder mangelnder Selbstgenügsamkeit wie die kleinen Kinder für jeden Furz Lob, Ehre, Anerkennung und Applaus brauchen oder gar als freiwillige pyromanische Feuerwehrler gerne mal mit Tatü-Trara und Blaulicht durch die Gegend rasen, um dann ihren selbst gelegten Brand zu löschen, nehmen anderen Menschen im erwerbsfähigen Alter jene systemrelevanten Arbeitsplätze weg, deren Entlohnung im Rahmen eines ordentlichen Beschäftigungsverhältnisses die ganz selbstverständliche Aufgabe jenes bananenrepublikanischen SOZIALSTAATES wäre, der in unersättlicher Manier die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes an Steuern kassiert und dann immer noch nicht mit dem Geld auskommt …

Man nennt dieses dilettantische wirtschaftspolitische System inzwischen auch Kapitalkommunismus und die Chinesen machen uns professionell vor, wie so etwas auf Kosten bürgerlicher Freiheit und Selbstbestimmung ganz hervorragend funktioniert. Nur so am Rande …

Diese potenziellen Arbeitskräfte für 1.300,– Euro 12-mal im Jahr beim AMS stempeln zu schicken, kommt dem Staat – also der Gesellschaft – aber erheblich günstiger, als sie 14-mal im Jahr mit 3.000,– Euro in ordentlicher, würdevoller Anstellung zu entlohnen.

Diese Art des „Ehrenamtes“ ist nichts anderes als staatlich geförderte, unsoziale Schwarzarbeit!

100 Millionen gratis Arbeitsstunden entsprechen 58.824 Vollzeitarbeitsplätzen.

Arbeit ist die schöpferische Grundkraft des Menschen und der Ursprung allen Werts, der angemessen entlohnt werden muss.

Ökonomen nennen das seit 1662 „Arbeitswerttheorie“ nach Sir William Petty – ich nenne es Hausverstand.


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