Wien war 1910 mit 2 Millionen Einwohnern noch Hauptstadt eines habsburgischen Vielvölkerreiches mit über 51 Millionen Einwohnern. Heute ist Wien mit immer noch 2 Millionen Einwohnern die wasserkopfgroße Bundeshauptstadt einer kleinen Alpenrepublik mit 9,2 Millionen Einwohnern (8 Millionen im Jahr 2000).
Dieses Bundesland verbraucht im Schnitt mit knapp einem Fünftel der Gesamtbevölkerung ein Drittel der (finanziellen) Ressourcen (Wien ist z.B. bei knapp 20 % der Bevölkerung für 60 % des Budgetdefizits der ÖGK verantwortlich).
In meiner kuriosen Welt der Wahrnehmung hat Wien längst nichts mehr mit dem Rest Österreichs gemein sondern ist über die letzten 50 Jahre zu einer eigenen, neuen, sehr interessanten, exotischen Lebensform mutiert – vorsichtig formuliert!
„Wien ist anders“ – das stimmt !
Wien hat seit Jahren nicht nur die höchste Arbeitslosenrate (Stand 2025) sondern auch die mit Abstand höchste Kriminalitätsrate (Stand 2024) in ganz Österreich. Vielleicht findet das die Wiener Stadtregierung schön? Aber nicht unbedingt der Rest Österreichs der diese ganzen Sozialexperimente finanziert.
Eine Verfassungsänderung gem. Art. 44 (3) B-VG über eine mögliche Ausgliederung Wiens aus dem Bundesstaat und Umwandlung zu einem autonomen Stadtstaat wie Monaco, den Vatikanstaat oder Singapur mit eigener Regierung und Finanzgebarung anzudenken wäre insofern hilfreich, Wien daran zu „erinnern“, dass es ohne die übrigen acht Bundesländer vermutlich gar nicht lebensfähig wäre. Als neue Bundeshauptstadt würde ich Stainach-Pürgg als geografischen Mittelpunkt Österreichs vorschlagen. Eine schöne Gegend mit freundlichen Menschen …
Weil wie pflegte Herr Edmund „Mundl“ Sackbauer aus der Hasengasse 10 in Wien-Favoriten stets zu sagen:
„Haut’s euch über de Häuser es Trotteln!!„
